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Baden-Württ. Hallenmeisterschaften in Sindelfingen

Wenn es richtig gut läuft merkt, man es sofort und so prallte die hochtalentierte Hürdensprinterin der TSG Schwäbisch Hall mit Volldampf und breitem Lächeln in die Aufprallmatte im Zieleinlauf, im Bewusstsein, dass alles richtig gut funktionierte. Und weil Hürdensprint nicht nur Athletik und Schnelligkeit sondern auch höchste Konzentration benötigt, entlädt sich die Anspannung umso mehr, wenn die Aufgabe gut gemeistert wurde. Souverän gewann Keesha Polk den letzten von fünf Vorläufen und qualifizierte sich mit deutlicher Bestmarke von 8,87 Sekunden über 60m Hürden für das A-Finale. Athletisch gestärkt und technisch beschlagen unterstrich sie ihre Kadernominierung. Im Endlauf warteten natürlich ebensolche Klassegegnerinnen auf sie. Trotz leichtem Spätstart flog die Pferdeliebhaberin wie im gestreckten Galopp über die Hürden, konnte den kleinen Rückstand auf Leonie Maginot, Ludwigsburg-Kornwestheim, nicht mehr ganz wettmachen. Keesha lag nur 5/100 Sekunden hinter ihr. Eine Klasse für sich war Kaderkollegin Sharon Enow Abio, ebenfalls Ludwigsburg-K., die mehr als nur nationales Format bewies. Keesha Polk lief fast zeitgleich zu ihrem Vorlauf mit 8.88 Sekunden als Drittplatzierte ein. Ein weiteres Lächeln bei den süddeutschen Hallenkämpfen, der ranghöchste U18 Hallenmeisterschaft, ist zu hoffen, ein Hürdenlauf ist ja schließlich nie ganz perfekt und einige Sekundenbruchteile könnten noch fallen.

Ähnliche Klassekonkurrenz hatte Adeline Gramm, die in der W15 über 800m im schnellsten der zwei Läufe an den Start ging. Die ersten drei Läuferinnen musste sie ziehen lassen, nachdem sie forciert in der ersten der vier Runde versuchte deren Tempo anzunehmen. Lange führte die das Verfolgerfeld an und musste erst auf den letzten Schritten eine weitere Gegnerin knapp passieren lassen. 2.29,72 Minuten standen für Adeline nach einer tollen Leistung als neue Hallenbestmarke in der Ergebnisliste. Ebenfalls über 800m war Susanna Sartor in der W14 am Start, sie war ebenfalls kämpferisch stark über 800m unterwegs. Nur knapp über der Vorjahresmarke kam sie als vierte mit 2.30.37 Minuten in Ziel. Dabei war sie im weit auseinandergerissenen Feld ziemlich auf sich alleine gestellt; der zwölfte Gesamtplatz von 25 Starterinnen war eine gute Leistung; auch wenn sie heute nicht alles zeigen konnte.

 ©:CM