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Trainingswettkampf der TSG

Bekomme ich keinen Wettkampf, dann mach ich mir einen. So etwa nach diesem Motto initiierten die TSG Leichtathleten ihren eigenen Wettkampf.

Zunächst aber eine Rückblende mit fast allem, das in diesem Frühling anders war.

Dass das Oster-Trainingslager an der Adria ausfiel ist nur am Rande erwähnenswert, lockdowns, kein Schenkensee Vereinstraining und stattdessen individuelles Einzeltraining – wer konnte. Denn auch hier machte die Coronalungenentzündung vor Sportlern nicht halt. Die Trainingspläne wurden abgeändert und im März nochmals auf Grundlagen- und allgemeines Vorbereitungstraining zurück geschaltet.

 

Die Olympiade abgesagt, eine geplante Not-Deutsche Meisterschaft, mit vermutlich gestrichenen Mittel/Langstreckenläufen und 800m Rennen in Bahnen gelaufen, sind kaum gewöhnungsfähig. Inzwischen gibt es das „Coronahygiene-modifizierte“ Gruppentraining im Stadion wieder, sogar eine sehr limitiertes Wettkampfangebot steht inzwischen zur Verfügung, aber es bestehen nur geringe Chancen einen Startplatz zu erhalten, wenn für zahlreichen Disziplinen Altersklassen und Geschlechter nur 100 Athleten in ein Leichtathletikstadion dürfen. Insofern konzentrieren sich die 800m Läufer auf die 400m, weil hier noch vergleichsweise normale Bedingungen möglich sind.

Ob die deutschen Jugendmeisterschaften im September stattfinden steht noch in den Sternen, was Keesha Polk und Julian Haag sehr bedauern würden. 

Ein vorsichtiger Testlauf vor 3 Wochen machte den Anfang. Nun eine Wiederholung des Testwettkampfs mit insgesamt 5 Teilnehmern bei optimalen Bedingungen im Schenkenseestadion. Mit traditioneller Startklappe und Handstoppuhr wäre es bei einer angemeldeten Veranstaltung nicht wirklich bestenlistenfähig; Not macht aber bekanntlich erfinderisch. Man könnte es als interne Vereinsmeisterschaft der TSG Leichtathleten oder mit einem Schmunzeln sogar als gefühlte Stadtmeisterschaft bezeichnen.

Der gelernte 800m Mann und Topfavorit Christian Döring ließ auf der 400m Stadionrunde nichts anbrennen und setze sich souverän in 52,5 Sekunden durch. Klare Verbesserung ggf. über dem Testlauf Anfang Juni. Julian Haag, bislang eher ein Kurzsprinter, aber doch mit Ambitionen auf der Viertelmeile kam auf gute 53,9 Sekunden, was einer Bestzeit entsprechen würde. Stark verbessert präsentierte sich Stefan Döring, U23, mit 54,5 Sekunden. Nur unweit hinter Julian bekommt er die 400m immer besser in Griff. Christoph Müller in etwas über 61 Sekunden und der Jugendliche Taylan Güler mit individuell tollen 62,4 Sekunden komplettierten das Feld.

Resümee des Mittwochabend: schön wars. Ein echter Wettkampf wäre aber immer noch das wirkliche Salz in der Suppe nach wochenlangen einsamen Trainingstagen. Hoffentlich gibt es Ende Juli substantielle Neuigkeiten von den Haller TSG lern.

 ©:CM