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Finisher in Südafrika

87 Kilometer bei bis zu 30C

Bereits zum zweiten. Mal nahmen die beiden TSG-Athleten Christina Woltmann und Thomas Müller am Comrades-Marathon in Südafrika teil. Bei Temperaturen bis 30C konnten die Ultra-Läufer gemeinsam in einer Zeit unter neun Stunden die Strecke von 87 Kilometern zurücklegen Die Richtung der Laufstrecke wechselt jährlich. Dieses Jahr führte sie von Durban am Indischen Ozean ins 87 km entfernte Ziel in Pietermaritzburg. Dabei galt es immerhin 2.200 Höhenmeter zu überwinden. Die äußeren Bedingungen von bis zu 30C Hitze und teilweise heftigem Gegenwind erschwerten den Lauf zusätzlich.


Während die letzten Partygänger noch unterwegs waren, setzten sich die Teilnehmer um 5.30 Uhr vor dem Rathaus von Durban in Bewegung. Anfangs ging es in der Dunkelheit auf der Autobahn aus der Stadt heraus, doch schon nach einigen Kilometern hatten die ersten Zuschauer am Straßenrand ihre Grills angeworfen, so dass der Lauf auch für die Nase zum Erlebnis wurde. Nachdem Christina Woltmann und Thomas Müller die ersten ca. 55 Kilometer zusammen gelaufen waren, wurde es für die Apothekerin zu schnell, und die beiden TSG-ler liefen von da an jeweils ihr eigenes Tempo. Nach einigen weiteren Kilometern lief es für Woltmann wieder besser, so dass sie etwa zehn Kilometer vor dem Ziel zu ihrem Lebensgefährten aufschließen konnte. Da er sich zu diesem Zeitpunkt eine Gehpause gönnte, erreichte sie die letzte Zwischenzeitnahme sieben Kilometer vor dem Ziel gut eine Minute vor ihm. Umso größer war die Freude, als er drei Kilometer und eine gute Viertelstunde später wieder aufgeschlossen hatte. Die letzten vier Kilometer liefen die beiden Westheimer dann gemeinsam, immer die magische 9-Stunden-Grenze im Blick. Unter dem Jubel der zahlreichen Zuschauer überquerten sie als Tine und Tom from Germany durch den Stadionsprecher begrüßt zeitgleich in 8:54:24h die Ziellinie im Cricket- Stadion von Pietermaritzburg. Den hohen Stellenwert, den der Comrades-Marathon in Südafrika hat, zeigt die Tatsache, dass sich für dieses Jahr 19.907 Läufer vorangemeldet hatten, von denen 14.336 das Rennen begannen. Das Ziel erreichten knapp über zehn Tausend Läufer. Die beiden TSG-ler belegten Rang 1520 und 1521 - Woltmann in ihrer Altersklasse Platz 33, Müller in seiner Platz 456. Von den insgesamt 27 deutschen Finishern waren nur drei schneller. Das komplett live im nationalen Fernsehen übertragene Ereignis endete nach 12 Stunden. Wer bis dahin nicht im Ziel war, kam nicht in die Wertung. Damit sind die letzten vom kompletten Stadion herunter gezählten Sekunden sehr emotional, für die, die es dies Jahr so gerade noch, aber auch für die, die es in diesem Jahr nicht mehr im Zeitlimit bis zur Ziellinie geschafft haben.