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Schnelle Frauen

Bei vier Wettkämpfen am vergangenen Wochenende ging es für die Leichtathleten der TSG Schwäbisch Hall in der noch jungen Freiluftsaison in erster Linie darum, die Form zu testen. Die herausragenden Ergebnisse lieferten diesmal die Sprinterin Pia Bülau und die Mittelstrecklerin Astrid Beerlage.

Ihre derzeit ausgezeichnete Form demonstrierte Pia Bülau von der TSG Schwäbisch Hall beim Sprintcup in Untergruppenbach. Dabei werden die Leistungen im 100m und 200m-Lauf addiert und so die schnellste Sprinterin Frankens festgestellt. Pia startete bei der weiblichen Jugend B und legte mit 12,93 Sekunden über 100 Meter gleich die schnellste 100m-Zeit vor und lag damit 1/10 Sekunde vor Alena Schumacher aus Heilbronn. Über 200m deklassierte sie ihre Konkurrentinnen um über eine halbe Sekunde und lief mit 26,45 Sekunden neue persönliche Bestzeit. Mit 1081 Punkten gewann sie nicht nur den Franken-Sprintcup der weiblichen Jugend B, sondern lief auch die schnellsten Zeiten aller weiblichen Teilnehmer.
Bei der gleichen Veranstaltung zeigten auch die Youngsters der TSG ihr Leistungsvermögen in den Langstaffeln. Die Schülerinnen B mit Keesha Polk, Julia Belschner und Alexa-Lara Simon liefen über 3x800 Meter ausgezeichnete 8:29,7 Minuten und wurden Vizemeisterinnen. Die Schüler C mit Matti Siegel, Phillip Eisenmenger und Stefan Döring belegten über 3x1000m Rang sechs in 12:07,06 Minuten. Für beide Staffeln war es der erste Start in dieser Zusammensetzung überhaupt.
Am Tag zuvor hatte Alexa bereits ihre Vielseitigkeit unter Beweis gestellt, als sie im Franken-Springercup in Untergruppenbach mit den beiden persönlichen Bestleistungen von 1,36m im Hochsprung, sowie 4,31m im Weitsprung ebenfalls den 2. Platz in der Klasse W 13 belegte. Jessica Wagner wurde bei den 14-jährigen mit 1,36m und 4,42m Achte.
Ebenfalls am Samstag traten über 1500m drei Mittelstreckler der TSG in Weinstadt an die Startlinie. Vor den Toren Stuttgarts werden zur Saisoneröffnung traditionell keine Titel vergeben, daher können auf den Mittelstrecken gemischte Laufeinteilungen nach Bestzeiten vorgenommen werden. In dem schnelleren der beiden Läufe mit insgesamt 30 Teilnehmern wollte Astrid Beerlage erstmals auf dieser Strecke die 4:30 Minuten-Grenze unterbieten. Für dieses Vorhaben war als Tempomacher ihr Vater Bernhard Beerlage mit am Start, das Trio komplettierte der B-Jugendliche Florian Fahrer. Fast mit einer Punktlandung und einer Durchgangszeit von etwas über drei Minuten bei 1000 Metern konnte Bernhard den vom Trainer Erich Quenzer vorgegebenen Fahrplan mit Rundezeiten von gut 72 Sekunden erfüllen. Dann forcierte Astrid das Tempo und im Ziel ging der Blick gleich zur Zeitmessung. Doch bis zum offiziellen Ergebnis musste sie sich noch etwas gedulden. Zwar war klar, dass die persönliche Bestleistung aus der Vorsaison um fast zwei Sekunden unterboten war. Dass es mit 4:29,97 min auch ganz knapp unter die Grenze 4:30 Minuten langte, freute am Ende auch Vater Bernhard, der mit 4:44, 05 Minuten ins Ziel lief. Florian Fahrer kam mit 4:45,31 kurz dahinter ins Ziel.
Am Sonntag war Astrid in der Staffel mit der Startgemeinschaft Gomaringen-Schwäbisch Hall zusätzlich in Tübingen am Start. In der neuen Zusammensetzung mit Anja und Nadja Bork sowie Kathrin Gebhardt konnte das Quartett in den jeweils ersten Rennen der Saison sowohl mit 48,69 sec über 4x100m als auch mit 3:52,58 min über 4x400m, die Qualifikationsnormen für die deutschen Juniorenmeisterschaften unterbieten.