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BaWü U20 in Tübingen und Internationale U18 Gala in Schweinfurt

Eine Altersklasse nach oben, nämlich von der U18 in die U20 Klasse startete Keesha Polk, TSG Schwäbisch Hall, bei den Landesmeisterschaften auf der von ihr eher selten gelaufenen 200m Strecke. Konzentriert vor dem Start, dann explosiv im Block und schließlich mit ihrem langen entspannten Sprintschritt locker geblieben bis ins Ziel. Die 32 Konkurrentinnen hatten in verschiedenen Zeitendläufen keine Chance. Die Zweitplatzierte Lena Stäbler  (LG Filder) war immerhin schon 37 Hundertstelsekunden hinter ihr. Bei leichtem Gegenwind kam die Hallerin auf 24.89 Sekunden. Wieder Kreisrekord für alle weibliche Klassen ( zuvor von Sybille Reinhardt/Munz 1986 und 1987 bzw. Sabine Köhler in 25.17 Sekunden in der Frauenklasse 1990) Ferner erreichte Polk auf der „Nebenstrecke 200m“ die Qualifikationsnorm für die dt. Jugend und Juniorinnenmeisterschaften, wobei die bald 17 Jährige in der U23 noch nicht starten darf. Es stellt sich doch tatsächlich die Frage in welcher oder welchen Disziplinen die vielseitige Untermünkheimerin national antreten wird, nach ihren Top 100m und 100m Hürden Rennen bei den U18 Meisterschaften in der vergangener Woche

 

Tags zuvor trat sie nämlich in Schweinfurt an. Dort fand sich die gesamte deutsche Nachwuchselite im zur Internationalen U18-Gala ein. Hierbei werden die Startplätze für die Europameisterschaften der 16- und 17-jährigen, die im ungarischen Györ stattfinden, vergeben. Mit dabei von der TSG Schwäbisch Hall war Keesha Polk, die im ersten Vorlauf einen guten Start erwischte und mit 14,19 Sekunden Dritte wurde. Diese Zeit lag nur eine knappe Zehntelsekunde über ihrer Bestzeit, reichte aber, um das Finale der besten Acht zu erreichen. Auch dort kam sie gut aus den Startblöcken weg und zeigte bis zur 4. Hürde ein flüssiges Rennen. Dann schlich sich wieder ein technischer Fehler ein, der Schwungarm wurde zu hoch nach vorne gebracht und die linke Schulter nach der Hürde leicht verdreht, so dass die Hürdenüberquerung nicht ganz optimal verlief. Zwischen den Hürden und im Auslauf zeigte sie jedoch ihre verbesserten Sprintqualitäten und lief als Sechste in 14.10 Sekunden ins Ziel. Dies bedeutete die Einstellung ihrer persönlichen Bestleistung und einen sehr gute Platzierung unter den besten Hürdensprinterinnen Deutschlands. Siegerin des Laufes wurde Antonia Buschendorf (Magdeburg), die in 13,30 Sekunden neuen Deutschen Rekord in der Altersklasse U 18 lief und in dieser Form auch bei den Europameisterschaften ein Wörtchen mitreden kann. Landestrainer Sven Rees, der Keesha auch im Stützpunkttraining in Stuttgart betreut, zeigte sich sehr angetan von der Bestätigung der Bestzeit der jungen Hallerin und meinte: „Wir versuchen im Techniktraining die kleinen Mängel abzustellen, dann ist bei den Deutschen Jugendmeisterschaften eine noch bessere Zeit „drin“. Diese finden Anfang August in Rostock statt.

   ©:CM+EQ