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Burgwald Märchenmarathon Rauschenberg

Was für ein schönes Geburtstags Läufchen für Volker es doch war. Oftmals kommen Läufer auf Läufen zu neuen Laufanmeldungen und was beim Pisa Marathon geplant wurde fand sonntags an seinem Geburtstag dem 25.08 dann auch statt! Verabredet mit Freunden vom AC Paising gingen wir auf so ziemlich alle Strecken, welche zur Auswahl standen. 

 

Wir (Volker, moi und eine sehr gute Freundin) reisten am Samstag an. Unser Mittags-Nachmittags Programm bestand darin, das wunderschöne romantische Städtchen Marburg unsicher zu machen. Auf den Spuren der Grimm-Brüder und vielen vielen Treppen genossen wir die alten Fachwerkhäuser und das Landgrafenschloss, welches der höchste Punkt von Marburg ist. Auf unserem Stadtrundgang sahen wir einige Märchenfiguren und sehr imposante und schöne Kirchen. Marburg wurde im zweiten Weltkrieg von den Bombenangriffen verschont und so blieb das meiste sehr gut erhalten. Auch das Eventstädtchen Rauschenberg hatte etwas für sich, wenn auch sehr ländlich alles dort ist.

 

Zum Lauf selbst kann man sagen, dass die erstauflage des Märchenmarathon in Rauschenberg im Start Ziel Bereich gut organisiert ist. Alles da was man brauchte und möchte. Geschickt ist das Freibad gleich nebendran. 

 

Auch sehr läuferfreundlich waren die cutoff Zeiten: 8:00 Uhr start des Ultras, Schlusszeit 16:00 Uhr. So konnte man sich auch auf eine längere Wanderung einlassen. Volker und ich meldeten uns für die 21km und im Anschluss für die 5km an. Mehr wollten wir wegen der Hitze auch nicht machen. Zudem ging es für Volker auch darum nochmals seine Leistung auf die Probe zu stellen. Der Halbmarathon ging ab dem Start sofort hoch, etwas auf der Strasse und dann gleich in einen schmalen Streifen Wiese rein in den Wald... sozusagen cross... und immer weiter nach oben hoch zur Burg. Nach 3km stetigem steilen Auf und Ab kam eine sich lang dahinziehende Steigung auf Asphalt rauf in den nächsten Teil des Märchenwaldes. Volker war vom Start ab unter den Top 3, ich hingegen etwas weiter hinten jedoch noch Top 5 unter den Damen. Wollte erst zum Schluss voll durchziehen und erstmal ein bisschen noch die Landschaft genießen. Unsere erste Getränkestelle kam leider erst bei km 7!!!! Das war nicht so prickelnd. Während Volker souverän seinen Gesamt 3ten Platz hielt verlor ich mehr und mehr an Tempo bis ich bei km 15-16 (Labestation) tatsächlich 5 min brauchte um wieder weiterlaufen zu können. Das hat mich leider auch AK 3 gekostet. Volker kam mit 1:32:35 auf 22,2(?) km ins Ziel. Seine Zeit sehr gut für das Profil und den Untergrund. Sein Gesamtplatz drei ein tolles Geburtstagsgeschenk. Während er sich freute quälte ich mich die letzten Kilometer rein. Tatsächlich dachte ich noch dass ich unter 2std bleibe. Mit der Geh-Lauf Taktik ging das dann natürlich nicht auf! 2:03:35... öhm... passiert... 4ter AK Platz... 10te Frau ... schnell erholen, abkühlen, Gel reindrücken und viel drinken. 20 Minuten später stand ich mit Volker wieder am Start. Das war nun zum Glück eine etwas öde Wendepunktstrecke. Beide lädiert vom Start weg vorne... beide jedoch erstmal Gesamt jedoch nur Zweiter. Volkers Konkurrent ein Bekannter vom Pisamarathon war weit entfernt. Dafür war sein zweiter Platz sicher. Bei mir war klar dass ich erste Frau werde. Ich hatte beim km 1,5 schon mein Siegerplatz und nahm ab der Wende einfach dann extrem raus. Es kam nichts von hinten... gut doch es kam eine Dame, jedoch konnte ich mir wirklich Zeit lassen und sogar in aller Ruhe trinken. Für mein lädierten Kreislauf top! 

 

So und das Endes war, dass Volker mit 19:57 min als Zweiter ins Ziel einlief. Locker eine Minute Vorsprung.  Meine Wenigkeit mit 26:30 min und nem gesamt ersten Platz rein sprintete. Muss gestehen der nette Clown am letzten Kilometer bekam ein Bussi von mir, weil er in voller Montur uns Läufer den ganzen Tag anfeuerte. Den Menschen mal danken die es uns möglich machen wie irre durch die Landschaft zu rennen.

 

War schön!!!


©:Veronika Keppler