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Kay Uwe Müller Doppelmarathonsieger

Gleich zweimal konnte Kay-Uwe Müller von der TSG Schwäbisch Hall in Vorbereitungsrennen seine Klasse zeigen. Mitte August startete er bei Panorama Allgäu Marathon, der wieder Name erahnen lässt, über viele Höhenzüge verläuft und knackigen Anstiege inne hat. Dabei waren anfangs auch felsige Passagen zu erklimmen, die Trailcharakter hatten und den erfahrenen  Marathonmann immer zu extremen Tempo- und Schrittwechseln zwangen. Ein ungeplanter Slalom um Weidekühe, die unweit des Riedberger Horns grasten, gab es inklusive. Müller befand sich neben dem Ultraläufer Marcus Baur, in zweiter Position konnten sich dann aber mehr und mehr absetzten. Nicht zu unterschätzen sind die Bergabpassagen, die der Ilshöfer geschickt nicht überreizte und dadurch Muskeln und Gelenke für den letzten wieder flachen Streckenabschnitt nach Sonthofen frisch hielt. Vermutlich lag dem Frankenlangstreckenmeister über 10000m die höhere Laufgeschwindigkeit bergab, gehärtet in unzähligen Tempoläufen im Frühsommer,  besser als dem Extremlangstreckenrenner Baur. Der Unterschied summierte sich auf ca. 10 Minuten. Der TSG Läufer war nach 3.11.49 Stunden, 1429 überwundenen Höhenmetern und in zwischen 30° C Temperaturen der schnellste Mann im Allgäu.

Nur wenige Wochen später trat Kay-Uwe Müller zu einem weiteren Marathonlauf an, der natürlich flacher und ohne besondere Hindernisse eine deutlich schnellere Zeit ergab. Die erneut hohen Temperaturen waren in schattigen Streckenabschnitten tolerabel, wenn auch freilich nicht fördernd. Nach vorsichtigen Beginn und einer Durchgangszeit von 1:24 Stunden für die Halbdistanz, steigerte sich der 37Jährige dann auf das eigentliche Wettkampftempo. Aufgrund der vielen Tempoverschärfungen erreichte er sehr beachtliche 2:39.56 Stunden für die Gesamtdistanz. Auch in Egelsbach war Kay-Uwe unschlagbar. Da ihm eine Zeit um 31 Minuten über 10 Kilometer zugetraut wird und er auch wie hier gezeigt in der relativen Überdistanz des Bergmarathon bestehen kann, scheint er für die großen schnellen Citymarathon bestens gerüstet zu sein. Auch eine neue Bestzeit über 50 Km und die Halbmarathonbestzeit, die fleißige Starter bereits im Frühling hingelegt hatte, zeigen auf, dass er zu neuen Zielen aufgebrochen ist.