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Internationale U18-Gala in Schweinfurt

Beim Förderwettkampf des Deutschen Leichtathletikverbandes in Schweinfurt war dieses Jahr alles vertreten, was Rang und Namen hat. Die Starterfelder der U18 Klasse, welche hier ein Ausscheidungsrennen für die WM in Cali/Kolumbien bestritten, wurden mit weiteren Topathleten aus der U20 und der Hauptklasse verstärkt. So waren die besten U18 Athleten Deutschlands und die Landesspitze der älteren Jahrgänge am Start. Aus Baden-Württemberg schafften bspw. Pascal Kleyer (Karlsruhe) über 800m, Jana Reinert (Langensteinbach) über 800m, Gianni Seeger (Gomaringen) im Weitsprung und Tamara Schaßberger (Neckar Enz) im Stabhochsprung den Sprung nach Cali.

Christian Döring kommt diese Saison immer mehr in Fahrt und schiebt sich über 800m weiter nach vorne. Im schnellsten von drei Zeitläufen, bekam es Döring unter anderem mit vier südafrikanischen Eliteläufern zu tun. Davon ließ sich der Steinbacher jedoch nicht beeindrucken und sortiert sich an fünfter Stelle ein. Auf den letzten Metern liefert er sich noch einen heißen Kampf mit den anderen deutschen Athleten und sichert sich Platz sechs in der Endabrechnung. Dass die 1:54,47 Minuten noch nicht das Ende der Fahnenstange für 2015 ist, vermuten Insider anhand seiner Trainingsergebnisse seit geraumer Zeit. In Schweinfurt konnte der laufstärkste Leichtathlet der Haller Region zeigen, dass er immer zu einer Spitzenleistung fähig ist.

Auch Patrick-Leon Müller aus Michelbach hat diese Saison lange auf seine Chance gewartet. Bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften war der TSG-Athlet dieses Jahr schon in drei Spurtrennen verwickelt. Meist schafft er bei solchen taktischen Rennen eine starke Platzierung, seine lang ersehnte Bestzeit war jedoch auf diese Weise nie möglich. Da es bei der internationalen Gala in Schweinfurt jedoch keine Meisterschaftwertung gibt, stand einem schnellen Rennen nichts im Wege. Über die 1500m lief der 18-jährige zunächst an letzter Stelle, konnte durch eine gleichmäßige Krafteinteilung auf den letzten zwei Runden jedoch eine Position nach der anderen verbessern. Im Ziel wusste der Baden-Württembergische Vizemeister sofort, dass sein Hausrekord gefallen war. Mit 4:08,45 Minuten hatte sich der Abiturient um gleich drei Sekunden verbessert und konnte so mit einem Lächeln und einem zweiten Platz seine Geburtsstadt für die Rückfahrt verlassen.