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Platz 6 bei DHM

Video auf Leichtathletik.TV und ausführlicher Bericht

Videos von der DM auf Leichtathletik.TV
www.leichtathletik.tv/v/jana-hartmann-mit-richtiger-taktik

Ausführlicher Bericht:
Bei den Deutschen Hallenmeisterschaften der Leichtathleten in Leipzig erreichte Astrid Beerlage von der TSG Schwäbisch Hall den sechsten Platz.
Im sogenannten Wohnzimmer der deutschen Hallen-Leichtathletik, der Arena in Leipzig, kämpften am vergangenen Wochenende fast 500 Aktive um die deutschen Meistertitel, aber auch um die Tickets für die Hallen-Europameisterschaften am nächsten Wochenende in Paris. So gewann am Samstag Europameisterin Verena Sailer den 60m-Sprint der Frauen und Europarekordler Sebastian Bayer den Weitsprung der Männer. Astrid Beerlage konnte aber erst am Sonntag ins Wettkampfgeschehen eingreifen. Da von den 20 gemeldeten Läuferinnen nur neun ihre Startkarte für das 800m-Rennen abgegeben hatten, wurde auf Vorläufe verzichtet. Somit war für die Michelfelderin ihr erster Einzelstart bei deutschen Meisterschaften gleich ein Finale. Kurz nachdem Ariane Friedrich, die nach ihrer Achillessehnenoperation mit einer dicken Schiene am Bein nach Leipzig gekommen war, die 4.000 Zuschauer in der ausverkauften Halle zur Welle animiert hatte und Sebastian Ernst über 200m Weltjahresbestleistung und deutschen Rekord gelaufen war erfolgte der Startschuss für das 800m Rennen. Von Beginn an setzte sich ein Trio mit der späteren Siegerin Jana Hartmann aus Dortmund sowie Karoline Pilawa und Hanna Klein an die Spitze des Feldes. Da das Tempo nicht sehr hoch war blieb das Feld die ersten zwei Runden eng beieinander. Die Tempoverschärfung in der dritten Runde verpasste Beerlage, so dass sie sich nach 600 Metern an der vorletzten Position wiederfand. Mit einer guten letzten Runde konnte sie aber noch zwei Konkurrentinnen überholen und bis auf 22 Hundertstel Sekunden an Claudia Hoffmann, die in dieser Saison immerhin schon die EM-Norm erfüllt hat, heran laufen. Mit Platz sechs war die Studentin zufrieden und die Zeit von 2:11,84 bedeutete Saisonbestleistung. Direkt nach dem Rennen sagte sie aber etwas enttäuscht: Bevor ich richtig gemerkt habe, dass es losgeht, waren schon 600 Meter vorbei. Die letzte Runde hat zwar noch gereicht um an Claudia Hoffmann hinzukommen, die Zielgerade war aber zu kurz um noch weiter nach vorne zu kommen. Zum Abschluss der Hallensaison auf nationaler Ebene vor so stimmungsvoller Kulisse in Leipzig, das mit diesem Wettkampf eine Visitenkarte für die Bewerbung zur EM 2015 abgegeben hat, die Saisonbestleitung noch einmal zu verbessern ist trotzdem ein toller Erfolg.