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Deutsche Juniorenmeisterschaften

Ausführlicher Bericht hier,
Bilder am Ende:


Sowohl die 4x400 Meter mit Astrid Beerlage wie auch die 3x1000 MeterStaffel mit Florian Bader und Christian Döring liefen bei den Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften der Junioren (unter 23 Jahre) in Regensburg nur knapp an einer Medaille vorbei und erreichten jeweils den vierten Platz. Das beste Einzelergebnis aus Sicht der TSG Schwäbisch Hall erzielte Astrid über 800 Meter mit Rang zehn.

Vor den Staffelläufen am Sonntag standen für A-Jugendlichen die Vorläufe in der Mittelstrecke auf dem Programm. Astrid konnte im ersten von drei Vorläufen das von Beginn an hohe Tempo gut mitgehen. Nach gut 63 Sekunden läutete für die Studentin die Glocke zu Schlussrunde. Insbesondere die letzten 200 Meter hat die Michelfelderin noch gut gezogen. Mit 2:08,92 lief sie Saisonbestzeit und erreicht Platz vier. Da in den Endlauf neben den drei Siegerinnen weitere fünf Zeitschnellste kamen, musste sie auf die Ergebnisse der beiden weiteren Läufe warten. Doch die Verbesserung um über 3 Sekunden reichte in diesem Jahr nicht aus. Insgesamt belegte sie Rang zehn. Im Finale siegte Fabienne Kohlmann, die bei der Europameisterschaft in Barcelona mit der Staffel die Silbermedaille gewonnen hatte.
In den ähnlich stark besetzten Vorläufen der Junioren über 1500 Meter wollte auch Florian seine Topform bestätigen und die Bestzeit, die er im Frühjahr ebenfalls in Regensburg aufgestellt hatte, verbessern. Doch am Samstag machten dem Obersontheimer seine in diesem Jahr immer wieder auftretenden Schwierigkeiten mit dem Rücken, alle Hoffnungen schon nach 800 Metern zu Nichte. Die in die Beinmuskulatur ausstrahlenden Probleme verursachten so starke Schmerzen, dass an ein Weiterlaufen nicht zu denken war. Dank der guten Arbeit der Physiotherapeuten vor Ort wurde der Staffelstart am Sonntag aber möglich.
Am Sonntag musste Astrid in der Startgemeinschaft mit Gomaringen als erste Hallerin auf die Laufbahn. Im letzen von drei Zeitendläufen trat die 4x400m-Staffel auf Bahn sechs startend unter anderem gegen die favorisierten Leverkusenerinnen an. Anja Bork als Startläuferin konnte den Staffelstab nach 55,3 Sekunden als Zweite an Beerlage übergeben. Im direkten Vergleich mit der Leverkusenerin Wiebke Ullmann, der Siegerin über 400 Meter im Einzel, konnte sie sich auf fliegend gestoppte 55,7 Sekunden steigern und behaupte den zweiten Platz. Die schnellste Runde der Startgemeinschaft lief die nun ins Rennen geschickte Nadja Bork. Nach 54,8 Sekunden konnte sie in Führung liegend den Stab an Tabea Walter übergeben. Das Taktische Kalkül der Trainer Alex Seeger aus Gomaringen und Erich Quenzer war voll aufgegangen, dass jede Läuferin im direkten Vergleich starke Konkurrenz hatte. Die Schlussläuferin hatte nun die undankbare Aufgabe sich als Mittelstrecklerin gegenüber der 400m-Hürden-Meisterin Laura Hansen aus Leverkusen behaupten zu müssen. Auch wenn sie ein gutes Rennen lief, konnten nach der Leverkusenerin auch noch die Staffeln aus Dortmund und Dresden an ihr vorbeiziehen, so dass am Ende mit einer halben Sekunde Rückstand der vierte Platz raussprang. Trotzdem verbesserte die Staffel ihre Bestzeit um mehr als drei Sekunden auf 3:47,55 Minuten, so schnell war in den letzten fünf Jahren keine Staffel aus Württemberg.
Als Startläufer der 3x1000m Staffel in der Startgemeinschaft ging Michael Schüßler aus Neckarsulm an den Start. Er brauchte für seine 1000 Meter etwa 2:30 Minuten und übergab als Vierter den Stab an Christian. Nach 600 Metern konnte der Steinbacher mit den direkten Konkurrenten, unter anderem dem Meister über 5000 Meter Richard Ringer aus Friedrichshafen, nicht mehr ganz mithalten. So wechselte er nach gut 2:32 Minuten an Position sieben auf Florian. Sicherlich nicht ganz ungehemmt nach den Erfahrungen vom Vortag, zeigte der Obersontheimer aber ein unerwartet gutes Rennen. Auch wenn die spätere Siegerstaffel mit dem 1500m-Meister Florian Orth weit enteilt war und die Plätze an Halberstadt-Magdeburg und Friedrichshafen gingen, konnte er die Staffel noch auf Rang vier führen und dabei unter anderem den Meister über 800 Meter, Sören Ludolph aus Braunschweig, mit seinem Lauf von 2:26 Minuten deutlich distanzieren. Die Gesamtzeit war 7:29,01 Minuten.

Kurzberichte

Tag 2 in Regensburg

Beide Staffeln belegen Platz Vier
4x400m Juniorinnen mit Astrid Beerlage laufen Bestzeit und werden Vierte in 3:47,55 Minuten. So schnell war in den letzten fünf Jahren keine Staffel in Württemberg.
3x1000m Junioren mit Christian Döring und Florian Bader werden in 7:29,01 ebenfalls Vierte. Florian kann nach dem verletzungsbedingten Ausscheiden über 1500m am Samstag die Staffel noch vom siebten Rang drei Plätze nach vorne bringen.

Tag 1 in Regensburg

Astrid Beerlage läuft Saisonbestzeit
Im ersten von drei Vorläufen wurde Astrid Vierte, insgesamt erreicht sie Platz zehn bei den Vorläufen. In das Finale mit den acht schnellsten zieht ihre Staffelkameradin Nadja Bork ein.
Mit 2:08,98 läuft Astrid nur gut eine halbe Sekunde langsamer als im letzten Jahr bei der Juniorengala in Mannheim, verbessert aber ihre Saisonbestleistung um mehr als drei Sekunden.

Florian Bader im 1500m Vorlauf verletzt ausgeschieden
Was genau zum Ausscheiden von Florian im Vorlauf geführt hat, ist noch unklar. Nach knapp 900 Metern fasste er sich an den Oberschenkel und konnte das Rennen nicht fortsetzen. Wahrscheinlich machte ihm seine alte Verletzung wieder zu schaffen.

Vorbericht

Bei den nationalen Titelkämpfen der Junioren (unter 23 Jahre) am kommenden Wochenende in Regensburg sind neben zehn EM Starter/Innen von Barcelona auch drei A-Jugendliche Leichtathleten der TSG Schwäbisch Hall am Start.
Während im Speerwerfen Silbermedaillengewinner de Zordo auf Juniorenweltmeister Till Wöschler trifft, ist im 800m-Lauf der Juniorinnen die Staffel-Silbermedaillengewinnerin Fabienne Kohlmann die prominenteste Athletin. Von den hier insgesamt gemeldeten 32 Teilnehmerinnen am Vorlauf sind 20 Läuferinnen in diesem Jahr diese Distanz schon schneller gelaufen als Astrid Beerlage, so dass sie wohl nur Außenseiterchancen auf eine Finalteilnahme hat. Florian Bader tritt über 1500m an. Hier sind 36 Teilnehmer gemeldet und er liegt in der Meldeliste auf Rang 19, so dass auch für ihn die Zielsetzung lautet, möglichst teuer zu verkaufen. Sowohl Bader als auch Beerlage treten nicht in ihren Paradedisziplinen an, in denen sie am vergangenen Wochenende noch jeweils eine Bronzemedaille bei den deutschen Jugendmeisterschaften gewonnen hatten, um auch auf anderen Strecken an einem hochklassigen Rennen teilnehmen zu können. Aber trotzdem ist für die Beiden und auch für Christian Döring schon eine Finalteilnahme am Sonntag gesichert. Bader und Döring treten gemeinsam mit Michael Schüßler aus Neckarsulm in der Startgemeinschaft mit der 3x1000m Staffel an. In der Besetzung mit Timo Trakis an Stelle von Schüßler hatte die Staffel bei der Jugend DM Gold gewonnen und damit die zweitschnellste Zeit im Juniorenbereich erzielt. Allerdings sind bei den 18 gemeldeten Staffeln auch Überraschungen möglich, da hier in den Qualifikationswettkämpfen oft schwächere Besetzungen antreten. Beerlage startet in der Startgemeinschaft mit Gomaringen in der 4x400m Staffel. In der Zusammenstellung mit Anja und Nadja Bork sowie Tabea Walter liegt die Staffel auf Rang fünf bei 15 gemeldeten Staffeln.