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Deutsche Jugendmeisterschaften in Ulm

Bilanz DJM Ulm:
- Bronzemedaille für Astrid Beerlage und Florian Bader
- Frauenstaffel wird Vierte
- Christian Döring auf Platz Fünf
- Timo Trakis fehlt ein Zehntel zum Finale
- Marius Hepp auf Platz 15
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Bilder am Ende des Berichts


Tag 3 in Ulm


Florian Bader gewinnt Bronze, Christian Döring wird Fünfter

Auch wenn der Stadionsprecher es nicht wahr haben wollte, es war nicht Marco Kurzdörfer, sondern Florian Bader der das 800m-Finale auf den ersten 600 Metern bestimmte. Vom Start auf Bahn drei - war das ein gutes Omen - ging Florian nach der in Bahnen gelaufenen ersten Kurve sofort an die Spitze des Feldes. Nach 180 Metern eine Schrecksekunde, Michel Berning behindert Florian, aber es war nur ein kurzes Straucheln. Florian leistet weiter Führungsarbeit. Die Durchgangzeit nach einer Runde lag bei etwa 55 Sekunden. Das Feld hatte sich lang gezogen, hinter Florian liefen Berning, Andreas Lange und besagter Kurzdörfer. Christian Döring war auf Position neun noch dran an der Konkurrenz. Ausgangs der Gegengerade machte Florian innen etwas auf, um den Weg außen etwas weiter zu machen, aber Lange konnte innen vorbeigehen und Berning außen. Dann in der Kurve ging auch Kurzdörfer noch an Bader vorbei. Auf der Zielgerade entwickelten sich drei Duelle. Lange und Berning kämpften um den Sieg, Florian und Kurzdörfer um Bronze und etwas dahinter kämpfte Christian mit Alexander Boelhauve, Frederic Giloy und Tano Marth um Rang Fünf. Florian hatte den vierten Platz von der Hallen-DM und die 14 Hundertstel von Mannheim wohl noch im Hinterkopf und dachte an den Tipp von Trainer Erich Quenzer: Im Ziel einfach noch mal alles nach vorne schmeißen. Und er konnte Kurzdörfer kontern, auf der Ziellinie brachte er den Brustkorb weit nach vorne und gewann mit 1:51,69 Minuten Bronze. Und Christian hatte sich auf der letzten Runde kontinuierlich nach vorne gearbeitet und mit einem grandiosen Endspurt Platz Fünf erkämpft. Mit 1:53,90 Minuten bestätigte er seine Zeit vom Vortag und erreichte wie Florian seine beste Einzelplatzierung bei einer Jugend-DM. Doch während dem Steinbacher noch ein Jahr in der Jugend bleibt, war dies für den Obersontheimer auch die letzte Jugend-DM. Auch hier ein kurze Bilanz, insbesondere der beiden A-Jugend-Jahre: In der Halle Platz fünf und vier, jetzt Bronze im Stadion und mit der Staffel Silber letztes Jahr und Gold in Braunschweig im letzten Monat. Aber auch hier geht es weiter: Bundestrainer von Papen hat Florian zum Freundschaftswettkampf mit der Nationalmannschaft nach Sarajewo eingeladen. Teilnehmen werden neben der deutschen Mannschaft weitere sieben Nationen aus Europa.

Astrid Beerlage mit Staffel auf Platz Vier

Die Goldstaffel von Ulm 2009 über 3x800m bei der weiblichen A-Jugend machte sich in Ulm 2010 keine Hoffnung auf Gold bei den Frauen. Favorisiert waren mit den Sujew-Zwillingen (Platz eins und drei über 1500m bei der DM in Braunschweig) und Claudia Hofmann (Silbermedaille mit der 4x400m-Staffel bei der EM in Barcelona). Und sie wurden diesmal der Favoritenrolle gerecht. Auch wenn die zweite Läuferin den Stab auf der Zielgeraden fallen ließ. Aber zurück zu unserem Trio. Anja Bork als Startläuferin konnte in der zweiten Runde von Platz Fünf an die dritte Stelle vorlaufen und Astrid den Stab nach 2:12 Minuten mit etwas Vorsprung nach 2:12 Minuten auf Quelle Fürth an Astrid übergeben. Die Fürtherin lief nach 400m wieder zu Astrid auf, doch auf der Gegengerade konterte Astrid nochmal, um Nadja den Wechsel auf der Innenbahn zu ermöglichen. Astrid übergab den Stab nach ebenfalls 2:12 Minuten den Stab an Nadja Bork. Nadja lief sehr beherzt an, bis 200m vor dem Ziel war sie noch knapp vor Anne Kesselring, die dann aber einen langen Endspurt anzog. Nach 2:08 Minuten überquerte Nadja den Zielstrich. Mit Saisonbestleistung von 6:32,85 Minuten erreicht die Staffel Platz vier hinter Potsdam, Leverkusen und Fürth.


Tag 2

Florian Bader und Christian Döring im 800m-Finale
Das gab es wohl noch nie, dass drei Läufer aus Schwäbisch Hall bei Deutschen Jugend-Meisterschaften über 800m gegeneinander antreten. Aber durch die Qualifikation im letzten Moment von Christian Döring vor zwei Wochen und dadurch, dass sich sowohl Florian Bader wie auch Timo Trakis aufgrund von Verletzungsproblemen über die kürzeren 800m statt über 1500m bessere Endlaufchancen ausrechneten, kam es zu diesem Wettkampf gegeneinander, nachdem die drei Mitte Juli noch als Staffel den Titel Deutscher Meister gemeinsam erringen konnten. Im zweiten von vier Vorläufen, aus denen sich jeweils die Sieger und weitere sechs Zeitschnellste für das Finale qualifizierten, war Timo am Start. Auf den Sieg in diesem Vorlauf gegen WM-Teilnehmer Andreas Lange konnte er wohl nicht spekulieren, aber mit einer schnellen Zeit rechnete er sich als Zweiter doch gute Chancen aus, da der erste Vorlauf eher langsam war. Allerdings wurde auch der zweite Lauf nicht schnell angelaufen. Die ersten 200 Meter in etwa 28 Sekunden, nach 600 Metern waren schon 1:26 Minuten vergangen. Den Antritt von Lange eingangs der Kurve ist der Vellberger dann gut mitgegangen und konnte sich mit 1:55,30 Minuten nach dem zweiten Lauf zwischenzeitlich an die Spitze der Zeitschnellsten setzen. Jetzt hieß es abwarten was in den beiden letzten Läufen passiert. Als nächste mussten Florian und Christian direkt gegeneinander antreten. Und in diesem Lauf wurde von Anfang an Tempo gemacht. Die Zwischenzeit bei 200 Metern war etwa 26 Sekunden, bei 600 Metern zeigte die Uhr etwa 1:24 Minuten an. Hier ergriff Florian die Initiative und setzte sich an die Spitze des Feldes. Und in der Kurve machte auch Christian Druck, so dass er sich auf der Zielgeraden die zweite Position sichern konnte. Florian lief mit 1:53,63 Minuten die schnellste Vorlaufzeit und Christian war mit neuer Bestzeit von 1:53,83 nur zwei Zehntel dahinter. Da drei weitere Läufer in dem Lauf schneller als Timo waren, durfte im vierten Lauf nur neben dem Vorlaufsieger ein Läufer schneller als 1:54,30 Minuten sein. Leider waren aber hier neben dem Sieger Marco Kurzdörfer drei weitere Läufer schneller. Ein Zehntel fehlte zum Finale, in der Endabrechnung bedeutete es Platz zwölf.
Das Finale mit Bader und Döring startet morgen um 14:05 Uhr. Die Rückenprobleme, die Bader in den letzten zwei Wochen vom Training abgehalten haben, traten im Vorlauf nicht auf, Döring scheint in der Form seines Lebens zu sein. Wir sind gespannt was morgen möglich ist. Die Ergebnisse live unter http://live.seltec.at/DJM_Ulm_2010/

Astrid Beerlage gewinnt über 400m Hürden Bronze
Ihr wahrscheinlich letztes Jugendrennen über 400m-Hürden bestritt Astrid Beerlage im Finale der weiblichen A-Jugend. Auf Bahn drei startend konnte Astrid schon eingangs der Gegengerade zur vor ihr laufenden Kim Schmidt aufschließen, dann klaffte eine große Lücke zur WM-Fünften Lisa Hofmann auf Bahn fünf. Eingangs der Zielgeraden war auch Frederike Hogrebe auf Bahn sechs deutlich vor der Michelfelderin. Asrid konnte bis zur letzen Hürde den Abstand zwar etwas verkürzen, im Zielsprint konnte sie Hogrebe aber nicht mehr abfangen. Mit 61,19 Sekunden belegte sie Rang drei und gewann bei ihrem letzten Rennen bei einer deutschen Jugendmeisterschaft ihre erste Bronzemedaille. Ihre Bilanz nach vier Jahren in der Jugend mit insgesamt acht Starts bei deutschen Jugendmeisterschaften über 400m-Hürden, 800m und in der 3x800m Staffel im Freien und in der Halle kann sich sehen lassen: Insgesamt vier Medaillen, nämlich eine Goldene, drei Silberne, sowie diese Bronzene. Dazu noch ein vierter Platz und ein Sieg im B-Finale. Doch auch in der Frauenklasse wird Astrid weiterangreifen. Schon am Sonntag steht mit der 3x800m Staffel der Frauen in der Startgemeinschaft mit Gomaringen das nächste Finale im Wettkampfplan. Die Zeitendläufe beginnen um 15:45 Uhr.
Auch dann die Ergebnisse live unter http://live.seltec.at/DJM_Ulm_2010/


Tag 1

Astrid Beerlage gewinnt ihren Vorlauf über 400m Hürden
Um die 15 Grad und ständiger Regen bedeuteten alles Andere als gute Bedingungen am ersten Tag der Deutschen Jugend-Meisterschaften. Über 400m Hürden im Vorlauf war also auch nicht mit Bestzeiten zu rechnen. So kam es dann auch. Im ersten der drei Vorläufe setzte sich die WM-Teilnehmerin Lisa Hofmann mit 60,43 locker durch. Im zweiten Vorlauf konnte Astrid Beerlage ebenfalls ohne Probleme mit 62,48 gewinnen, im dritten gewann Frederike Hogrebe mit 60,98. Die drei schnellsten A-Jugendlichen dieser Saison zogen im Gleichschritt als Siegerinnen ins Finale ein. Bei besseren Bedingungen sollten alle Drei schneller laufen können. Mit der viertschnellsten Zeit geht Astrid in den Endlauf am Samstag, eine Medaille scheint möglich. Aber warten wir es ab, denn beim Hürdenlauf ist alles möglich. Das Finale startet um 18:20 Uhr.

Marius Hepp im Finale über 3000m auf Platz 15
Den 3000m-Läufern kamen die Temperaturen vielleicht noch entgegen, über Hitze konnte zumindest niemand klagen. Marius Hepp ging mit 21 anderen Läufern auf die sieben-einhalb Stadionrunden. Zu Beginn zeigte er sich am Anfang des Feldes, dass auf den ersten 1000 Metern noch relativ eng beieinander blieb. Nach 2000m war das Feld dann aber schon weit auseinandergezogen. Die Zwischenzeit für Marius lag bei 6:04 Minuten. Während sich der spätere Sieger Dominik Werhan aus Trier hier deutlich vom gesamten Feld absetzte, konnte Marius auf dem letzten Kilometer nicht noch einmal Gas geben. So blieb die Uhr knapp über seiner Bestzeit bei 9:10,34 stehen. Dies bedeutete Rang 15.

Morgen greifen dann auch die drei Mittelstreckler Florian Bader, Timo Trakis und Christian Döring ins Geschehen ein.

Die Ergebnisse live unter http://live.seltec.at/DJM_Ulm_2010/