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TSG-Läufer mit 3x1000m-Staffel Deutscher Meister

Nach dem Vorlaufsieg am Samstag mit Marius Hepp, Timo Trakis und Florian Bader konnte die Staffel in der Besetzung Christian Döring, Timo Trakis und Florian Bader das Finale mit der tollen Zeit von 7:23,87 gewinnen. Die Deutschen Meister der A-Jugend über 3x1000m im Jahr 2010 kommen von der TSG Schwäbisch Hall.

Die Chronologie der Deutschen Meisterschaft:
Am Samstagvormittag beginnen die 110. Deutschen Meisterschaften der Leichtathletik in Braunschweig mit den Vorläufen der männlichen A-Jugend. Im zweiten von zwei Läufen der insgesamt 27 gemeldeten Staffeln setzt Trainer Erich Quenzer den B-Jugendlichen Marius Hepp als Startläufer ein. Er läuft das schnellste 1000m Rennen seines Lebens in fliegend gemessen 2:38 Minuten. Der Haller übergibt aber mit Rückstand an Timo Trakis. Der Vellberger holt auf und übergibt an Florian Bader. Der Obersontheimer kann die Staffel souverän zum Vorlaufsieg mit der besten Zeit von 7:32 Minuten und der damit verbundenen Finalteilname führen.
Kurze Zeit später tritt die 4x400m A-Jugendstaffel der Startgemeinschaft Neckarsulm-Heilbronn-Hall mit Fabian Schreier von der TSG Schwäbisch Hall als Schlussläufer an den Start im vierten der vier Vorläufe. Die drei Heilbronner Thomas Ziegler, Muhamet Tastekin und Jacob Denzel laufen die ersten drei Stadionrunden. Denzel übergibt Position fünf an den Haller. Schreier läuft in 50,2 Sekunden ein sehr gutes Rennen und kann die Staffel zu einer um fünf Sekunden verbesserten Bestzeit mit 3:25,75 Minuten noch auf Rang drei in diesem Lauf bringen. In der Endabrechnung aller Vorläufe bedeutet das Platz zehn, etwa eine Sekunde fehlt zur Finalteilnahme. Den weiteren Verlauf des ersten Wettkampftages im Braunschweiger Schmuckkästchen können die Haller Leichtathleten gelassen genießen, die Devise: Nicht abheben und ruhig bleiben.
Am Sonntag um 11:45 Uhr steht das Finale über 3x1000m der männlichen A-Jugend mit zwölf Staffeln auf dem Programm. Nach den Vorläufen gehört die Siegerstaffel des Vorjahres vom TSV Höchstadt/Aisch zu den Favoriten. Statt Hepp beginnt die TSG-Staffel mit Christian Döring das Rennen. Der Steinbacher, ohne einen Vorlauf in den Beinen läuft wie Hepp sein schnellstes 1000m Rennen mit fliegend gemessenen 2:33,8 Minuten. Aber die Konkurrenz ist stark, Döring übergibt an Position sechs oder sieben den Stab an Trakis. Der Schüler aus Vellberg läuft wahrscheinlich das bisher beste Rennen seines Lebens. Er kann auf seinen 1000m sogar an die beim Wechsel führenden Staffeln aus Höchstadt und Dormagen/Uerdingen vorbeiziehen. Für ihn steht eine sensationelle Laufzeit von 2:25,8 Minuten auf der Stoppuhr. Florian Bader setzt die Konkurrenz von Beginn an Druck. Marco Kurzdörfer, der letztjährige Jugend-WM-Teilnehmer von Höchstadt muss gleich am Anfang zu viel Kraft investieren, um an Bader dranzubleiben. Auch der Schlussläufer der Bayer-Mannschaft Fabian Spinnrath kann dem Endspurt des Abiturienten aus Obersontheim nichts mehr entgegensetzen. Bader läuft 2:24,1 Minuten und bringt die Staffel mit 7:23,87 Minuten auf den Goldplatz. Die Zeit ist fast zwei Sekunden schneller als beim Silberlauf von Ulm von 2009. Für Bader ist der Deutsche Meistertitel sicherlich ein kleiner Trost für die vor zwei Wochen nur um dreizehn Hundertstel verpasste Teilnahme an der heute in Moncton/Kanada beginnenden Weltmeisterschaft. Sehr zufrieden äußerte sich Trainer Erich Quenzer zu dem Erfolg seiner Mittelstreckler: Wenn man bedenkt das Hepp, Döring und Trakis im nächsten Jahr alle noch A-Jugend sind, hat die Staffel auch dann wieder eine Chance auf die DM-Teilnahme. Die Atmosphäre mit 17.500 Zuschauern im Rücken entschädigt schließlich für den harten Einsatz im Training.
Ihren Jugendtitel vom vergangenen Jahr über 3x800m konnte die inzwischen in der Frauenklasse startende Startgemeinschaft Gomaringen-Schwäbisch Hall mit Astrid Beerlage nicht verteidigen. Dafür qualifizierte sich mit der Startgemeinschaft erstmals eine Haller Läuferin für ein 4x400m Finale bei den Aktiven. Durch eine Nachmeldung waren aber statt acht neun Staffeln am Start, so dass es zu zwei Zeitendläufen kam. Im schwächeren der beiden Läufe musste Anja Bork aus Gomaringen auf der Außenbahn das Rennen von vorne ganze alleine laufen. Sie übergab in Führung liegend an die Michelfelderin Beerlage. Auch diese lief ein einsames Rennen und wechselte als erste auf die eigentliche Mittelstrecklerin Tabea Walter aus Gomaringen. Diese übergab an Platz drei an Schlussläuferin Nadja Bork, die im direkten Laufduell den dritten Platz verteidigen konnte. In der Schlussabrechnung beider Zeitläufe reichte die Verbesserung der Saisonbestzeit auf 3:50,85 Minuten für einen respektablen siebten Platz.