Impressionen

Trainingszeiten

Jetzt Mitglied werden!

Laden Sie sich hier das Anmeldeformular herunter.

Beerlage bei DM unter Top-Ten

Bei den am Wochenende in Leipzig ausgetragen deutschen Hallenmeisterschaften der Leichtathleten konnte die Astrid Beerlage von der TSG Schwäbisch Hall mit einer Saisonbestleistung am Samstag ins Finale einziehen. Dort erreichte sie am Sonntag Platz neun.

Auch wenn beim ersten Rennen der Meisterschaften die Ränge in der an beiden Tagen ausverkauften Arena noch nicht vollbesetzt waren herrschte am frühen Samstagnachmittag schon gute Stimmung als die die insgesamt 18 Teilnehmerinnen beim 1500m Lauf in zwei Vorläufen an den Start gingen. Schon nach den Meldezeiten war klar, dass Beerlage vermutlich eine neue Saisonbestleistung aufstellen müsste um ins Finale der besten Zwölf einziehen zu können. Dies bestätigte sich nach dem ersten Vorlauf, der mit sieben Läuferinnen unter 4.30 Minuten schon recht flott war. Eine Zeit unter 4.30 würde also nötig sein, um eine Runde weiter zu kommen. Beerlage positionierte sich im zweiten Zeitlauf taktisch klug an vierter Stelle. Da der zweite Vorlauf nach 1000m aber deutlich langsamer als der erste Vorlauf durchging, war klar, dass es auch darum ging, mit einem guten Finish möglichst viele direkte Konkurrentinnen hinter sich zu lassen. Auch bei einer Tempoverschärfung konnte die Studentin ihre Position auf den letzten 500 m erfolgreich verteidigen und überquerte nur 1/100 sec hinter der Olympiateilnehmerin über 3000m Hindernis Gesa Krause als Vierte die Ziellinie. Mit Saisonbestzeit von 4.28,85 min konnte sie sich damit erfolgreich für den Endlauf qualifizieren. Während Stabhochspringer Malte Mohr am Sonntag vor komplett gefüllten Rängen als Meister den deutschen Rekord von 6,01 Meter auflegen ließ, hieß es für Beerlage den guten Eindruck vom Vorlauf zu bestätigen. Im live übertragenen Finale musste die Michelfelderin allerdings nach 500 Metern aufgrund des hohen Renntempos zu den Spitzenathletinnen abreißen lassen. Diese Lücke konnte sie auch nicht mehr schließen. Am Ende des Feldes wehrte sie aber die immer wieder erfolgten Angriffe von Ronja Böhrer erfolgreich ab. Mit einer guten Schlussrunde fing Beerlage sogar noch die zuvor lange an der Spitze laufende Astrid Hartenstein ab. Den Titel gewann wie im Vorjahr Anett Horna in einem Sprintduell diesmal vor Denise Krebs und Lena Klaasen in 4.23,41 Minuten. Die TSG-Mittelstrecklerin erreichte mit einer Zeit von 4:31,52 Minuten den neunten Platz. Den deutschen Rekord konnte währenddessen Mohr im Stabhochspringen nicht überqueren, diese Leistung gelang bei den Titelkämpfen nur einmal, und zwar in der letzten Entscheidung. Die 4x200m Männerstaffel vom TV Wattenscheid begeisterte die knapp 4000 Zuschauer, als sie die vier Hallenrunden in 1.23,51 Minuten sprinteten.