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Bestleistung bei DM

Mehr als 27000 Zuschauer bejubelten im Ulmer Donaustadion die Leichtathleten bei den Deutschen Meisterschaften. Das Sommerwetter und die begeisterten Zuschauer spornen auch Astrid Beerlage von der TSG Schwäbisch Hall beim Saisonhöhepunkt zur Bestleistung an.

Ulm. Im ersten von zwei Vorläufen sollte Astrid Beerlage über die Platzierung den Einzug ins Finale sichern. Dazu musste sie drei direkte Konkurrentinnen hinter sich lassen. Um nicht am Ende durch schnellere Athletinnen im zweiten Vorlauf noch abgefangen zu werden, leistete die 22-jahrige Michelfelderin mutig Führungsarbeit auf den ersten 1000 Metern und lief ein kontrolliertes Rennen. Trotz einer langsamen Zwischenzeit von nur 1.34 Minuten nach 500 Metern, erreichte sie mit einer neuen persönlichen Bestzeit von 4.28,63 Minuten das Ziel. Dass ich im Vorlauf auch noch Bestzeit gelaufen bin, habe ich gar nicht bemerkt, wichtig war in erster Linie über die Platzierung das Finale erreicht zu haben. Sagte die Studentin nach dem Rennen. Wegen Problemen an Waden und Ferse musste sie sich am Sonntag vom Physiotherapeuten tapen lassen, bevor sie erneut ins Rennen gehen konnte. Im Endlauf ging dann wie erwartet schon auf der ersten Runde die Post ab, auch wenn Beerlage mit 1.09 Minuten deutlich schneller als am Vortag unterwegs war, musste sie schon hier abreißen lassen und konnte nicht in der Gruppe mitschwimmen. Mit einer guten Zeit von 4.30,40 Minuten erreichte sie als Zehnte das Ziel vor Svenja Sickinger von der LG-Staufen, die in am Anfang des Rennens das hohe Tempo eingeschlagen hatte. Es siegte die Favoritin Corinna Harrer in 4.12,12 Minuten. Die Olympiateilnehmerin aus Regensburg hoffte nun bei einem der nächsten Meetings auch noch die WM-Norm zu schaffen.
Nach einem kurzen Auslaufen und dem Wechsel von den Mittelstrecken- zu den Sprintspikes musste Beerlage dann nur 50 Minuten später erneut an den Start. Startläuferin Kerstin Marxen übergab nach 55,2 Sekunden den Staffelstab an Beerlage, die ihre gute Form mit einer Runde in 56,8 Sekunden unter Beweis stellte. Die Jüngste im Quartett der Startgemeinschaft Gomaringen Schwäbisch Hall erledigte ihre Aufgabe bei ihrer ersten DM mit einer Zeit von 59,2 Sekunden vor der großen Kulisse ordentlich. Anja Bork sicherte dann der Staffel mit 3.46,77 eine neue Saisonbestzeit und den fünften Platz in der 4x400m-Staffel.