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Bronze bei DM für Beerlage

Bei den Deutschen Juniorenmeisterschaften in Göttingen gewann Astrid Beerlage von der TSG Schwäbisch Hall am Sonntag die Bronzemedaille über 1500 Meter mit einer neuen Bestzeit von 4.28,99 Minuten. Am Samstag hatte sich mit der fünftbesten Zeit für das Finale qualifiziert.
Nachdem Olympiateilnehmerin Corinna Harrer wegen der Vorbereitung auf die Team-EM in Gateshead auf einen Start bei der Junioren-DM in Göttingen verzichtet gab es keine Top-Favoritin über 1500 Meter mehr. In den Vorläufen am Samstag hatten sich mit den beiden Siegerinnen Thea Heim und Pia Nikoleit auch die jeweils Zweiten Lena Klaassen und Maya Rehberg als Medaillenkandidatinnen herauskristallisiert. Astrid Beerlage war mit einer Vorlaufzeit von 4.40,53 etwa vier Sekunden zurück, konnte sich aber souverän für den Endlauf qualifizieren. Da die Studentin im zweiten Vorlauf antreten musste, hatte Trainer Erich Quenzer ihr geraten, nicht zu viel Kraft in den Vorlauf zu investieren sondern auf eine für die Finalteilnahme notwendige Zeit von 4.44 Minuten hinzulaufen. An dritter Stelle ihres Laufes liegend war die die Qualifikation eigentlich schon 200 Meter vor Ziel gesichert, und so beteiligte sich die Michelfelderin nicht mehr am Endspurt um den Tagessieg am Samstag.
Im Endlauf am Sonntag blieb das gesamte Feld auf den ersten 400 Metern dicht beieinander, dann setze das Trio Nikoleit, Rehberg und Heim vom Feld ab. Beerlage leistet bei gleichbleibendem Tempo auf den nächsten zwei Runden die Führungsarbeit in der Verfolgergruppe, immer dicht gefolgt von der Leverkusenerin Lena Klaasen. Eingangs der letzten Runde konnte die Emdenerin Nikoleit, die eine Bestzeit von 4.23 Minuten hat, an der Spitze nicht mehr mit Heim und Rehberg mithalten. Zwanzig Meter zurückliegend erkannte Beerlage, inzwischen nur noch mit Klaasen an den Fersen, die Situation und forcierte das Tempo. Vor der letzten Kurve hatte die Studentin dann nicht nur die Emdenerin eingeholt, sondern auch die heftigen Überholversuche der Leverkusenerin abgewehrt. An der Spitze konnte die Regensburgerin Heim mit einem schönen Endspurt die Meisterschaft in 4.24,36 Minuten vor Rehberg erringen, dahinter sprintete Beerlage auf der Zielgeraden zur neuen Bestzeit in 4.28,99 Minuten und nahm Klaassen noch fünf Meter ab. Freudestrahlend über die damit erreichte A-Norm für die DM der Aktiven in Ulm und war Trainer Quenzer einer der ersten Gratulanten zur Bronzemedaille. Besonders beeindruckt war Quenzer davon, dass seine Top-Athletin die letzten 300 Meter des Rennens in etwa 48 Sekunden absolvierte, obwohl sie ab der zweiten Runde für 800 Meter alleine das Tempo machen musste. In einem idealen Lauf mit mehr gemeinsamer Tempoarbeit traut der erfahren Coach seinem Schützling auch eine Zeit um die 4.27 Minuten zu.
Als weitere Starter der TSG Schwäbisch Hall traten Robin Föll, Florian Schäfer und Christian Döring bei der DM an. Da der schnellste Mann der Startgemeinschaft Gomaringen-Schwäbisch Hall, Stefan Hettich nach seinem fünften Platz über 800 Meter in der Staffel nicht eingesetzt werden konnte, war die Frage, wie sich die Staffel mit dem eigentlich als Langstreckler bekannten Schäfer in Szene setzten könnte. Zwar wechselte Föll nach etwa 1000 Metern noch mit Kontakt zum Hauptfeld der 16 startenden Staffeln, danach zog sich das Feld auf der zweiten Teilstrecke aber schon sehr weit auseinander. Nach weiteren 2.48 Minuten übergab Schäfer den Staffelstab an Döring. Auf die vorderen Plätze bestand damit keine Chance mehr und der Steinbacher lief sein Teilstück in 2.38 Minuten zu Ende. Mit 8:00,36 Minuten war Rückstand zur Siegerstaffel der Startgemeinschaft Magdeburg Halle in 7.21 Minuten schon riesengroß. Bei der Vizemeisterschaft in Baden-Württemberg mit Hettich die Haller im vergangenen Monat war die Uhr noch bei 7.34 Minuten stehen geblieben.
Hier der Link zu den Videos auf leichtatheltik.tv
1500m wU23
3x1000m mU23