Impressionen

Trainingszeiten

Jetzt Mitglied werden!

Laden Sie sich hier das Anmeldeformular herunter.

Saisonbestleistung bei DM im Vorlauf und Endlauf

In der seit Wochen ausverkauften Dortmunder Helmut-Körnig-Halle konnte Astrid Beerlage von der TSG Schwäbisch Hall sich am Samstag im Vorlauf souverän behaupten und im Finale, dass sie als Siebte beendete, ihre Vorlaufzeit noch einmal unterbieten. Den Titel sicher sich überraschend Annett Horna vom SC Rehlingen, die in der Schlussrunde die Zwillinge Elina und Diana Sujew aus Hamburg überspurtete.

Im Finale setzten sich von Beginn an die Sujew-Zwillinge vom Feld ab und machten das Tempo. Die beiden Hamburgerinnen haben als einzige Deutsche die EM-Norm für Göteborg unterboten. Allein Annett Horna konnte das hohe Tempo mitgehen. Und war am Ende die lachende Dritte, die mit einer starken Schlussrunde ihre Tempomacherinnen überspurtete und mit 4.13,26 Minuten Deutsche Meisterin wurde. Dass die quasi unter Profibedingungen trainierenden Topläuferinnen eine Klasse für sich sein würden, war Trainer Erich Quenzer vor dem Rennen klar. Er freute sich aber, dass sein Schützling Beerlage es wieder einmal geschafft hat, sich nicht nur auf die Prüfungen im Medizinstudium vorzubereiten, sondern nebenbei auch noch auf den Punkt genau topfit zu werden für den Höhepunkt der Hallensaison. Ihre Leistung im Vorlauf war eigentlich noch besser als im Finale, denn hier konnte sie in der Schlussrunde noch locker zu den Führenden aufschließen. Dies bedeute die viertbeste Vorlaufzeit von 4.34,17 Minuten.
In Dortmund gibt es nicht nur begeisterte Fussballfans. Unweit des Borussenstadions feuerten am Sonntag die knapp 4.000 interessierten Leichtathletikfans zeitgleich mit den Finalistinnen über 1500 Meter die besten deutschen Stabhochspringer an. Hier gewann Björn Otto, der dreimal am deutschen Rekord von 6,01 Metern scheiterte. Getragen von der Begeisterung der Zuschauer konnte Beerlage sich gegenüber dem Vorlauf noch einmal steigern und ihre Saisonbestleistung auf 4.32,21 Minuten verbessern. Damit setzte sie sich auch deutlich gegenüber ihren Konkurrentinnen aus Baden-Württemberg Julia Hämmer und Jessica Steidle durch, die zum Auftakt der Hallensaison noch deutlich vor ihr gelegen hatten. Für eine noch bessere Leistung im Finale fehlte dann nach dem anstrengenden Vorlauf dann doch die Lockerheit. Es war gut, aber nicht überragend meinte Beerlage trotzdem zufrieden daheim in Michelfeld. Denn nach dem sportlichen Einsatz in der ehemaligen Reichs- und Hansestadtstadt in Westfalen am Wochenende ist sie wieder in ihren augenblicklichen werktäglichen Einsatz in der alten Reichsstadt Hall als Praktikantin in eine Arztpraxis zurückgekehrt.

Hier der Link zum Video auf leichtathletik.tv