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Leichtathletik Gala Regensburg

In absoluter Top-Form präsentierte sich Florian Bader von der TSG Schwäbisch Hall bei der Sparkassen-Gala vergangenen Samstag in Regensburg. Im 1500m-Lauf der männlichen Jugend A verbesserte er seine Bestzeit aus dem vergangenen Jahr um sage und schreibe 7 Sekunden auf ausgezeichnete 3.53.60 Minuten und platzierte sich damit auf Rang 5 der aktuellen Deutschen Jugendbestenliste.

Regensburg gilt seit langem als das Mekka des Mittel- und Langstreckenlaufs. So gab es auch bei der diesjährigen Sparkassen-Gala alleine 6 Läufe über 1500 Meter der Männer und männlichen Jugend mit über 100 Teilnehmern.

Florian Bader startete im 3. Lauf und sah sich unter anderem dem letztjährigen Deutschen Jugend-Hallenmeister Sascha Großheim (Erfurt) gegenüber, der ein flottes Anfangstempo anschlug. Bader hielt sich geschickt im Windschatten und übernahm nach etwa 1000 Metern das Kommando, wobei er sofort das Tempo verschärfte. Auf den letzten 300 Metern zog er einen unwiderstehlichen Endspurt an und siegte in hervorragenden 3.53.60 Minuten.

Dies brachte ihm nicht nur den Sieg bei der männlichen Jugend ein, sondern auch Platz 5 in der Deutschen Bestenliste. Bundestrainer Adi Zaar zeigte sich recht angetan von dem jungen Obersontheimer und stellt einen Startplatz bei der DLV-Junioren-Gala in Aussicht. Dort werden am 4.7. in Mannheim die Plätze für die Junioren-Weltmeisterschaften im kanadischen Moncton vergeben.

Ebenfalls in Top-Form zeigte sich Timo Trakis (TSG Schwäbisch Hall) im gleichen Lauf. Obwohl er wegen einer Fußverletzung noch Trainingsrückstand hat, kämpfte er bis zum letzten Meter und pulverisierte seine Bestzeit um ebenfalls 7 Sekunden auf sehr gute 4.00.48 Minuten. Damit unterbot er die Norm für die Deutschen Jugendmeisterschaften deutlich und wird Anfang August in Ulm ebenfalls dabei sein.

Noch knapp gescheitert an dieser Norm ist Marius Hepp (TSG Schwäbisch Hall), der auch über 1500 Meter antrat. Er gehört noch der B-Jugend an (bis 17 Jahre) und verfehlte die Qualifikationszeit nur um eine halbe Sekunde. Leider verbummelte er die 3. Runde des Rennens, konnte mit 4.13.82 Minuten seine persönliche Bestzeit trotzdem um 5 Sekunden verbessern, so dass er gute Chancen hat in einem der nächsten Rennen sich noch für Ulm zu qualifizieren.

Einzige weibliche Haller Teilnehmerin war Astrid Beerlage im 400m-Hürdenlauf. Die besten 6 Athletinnen des C-Kaders des Deutschen Leichtathletik-Verbandes kämpften dabei um die Norm für die Weltmeisterschaften. Astrid hatte in letzter Zeit mit Verletzungsproblemen zu kämpfen, so dass keine optimale Vorbereitung möglich war. Dies machte sich vor allem auf den ersten 200 Metern bemerkbar, die sie zu langsam anlief. Auf der 2. Streckenhälfte zeigte sie ihre Steherqualitäten und überholte den Rest des Feldes, bis auf Lisa Hofmann (Bad Kissingen), die in sehr guten 57,99 Sekunden das Rennen gewann und dabei die WM-Norm (59,75 Sekunden) deutlich unterbot. Nach guten 60,92 Sekunden überquerte Beerlage die Ziellinie und lief dabei die zweitbeste Zeit ihrer Karriere. Mit einem besseren Startabschnitt dürfte die junge Michelfelderin in den nächsten Rennen ebenfalls die 60-Sekunden-Barriere knacken.