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DM in Wattenscheid

Für Astrid Beerlage, die einzige Starterin bei der DM aus dem Haller Raum, lief es im Lohrheidestadion an den beiden Wettkampftagen wie mit dem Wetter. Am Samstag drückten Temperaturen unter 20 Grad mit Regenschauern die Stimmung und Beerlage verpasste über 1500m den Einzug ins Finale. Am Sonntag lachte im Ruhrgebiet die Sonne vom Himmel und mit der 4x400m-Staffel .Staffel erlief Beerlage eine neue Bestzeit und erreicht Rang Sechs.

Schon nach den Meldezeiten hatte Astrid Beerlage von der TSG Schwäbisch Hall nur Außenseiterchancen auf ein Erreichen des Finales über 1500 Meter. Doch das Rennen lief nicht gut, die für ein schnelles Anfangstempo bekannte Diana Sujew, die für die Europameisterschaften qualifiziert ist, setze sich gleich an die Spitze des Feldes und so musste Beerlage schon nach 400 Metern abreißen lassen. Diese Lücke zu allen anderen Läuferinnen konnte sie auf den folgenden Metern nicht wieder schließen, da das Tempo hochgehalten wurde. Mit deutlichem Abstand hinter der Konkurrenz und einer Zeit von 4.36,99 Minuten überquerte die Michelfelderin enttäuscht als Letzte die Ziellinie. Da konnte auch der aufmunternde Applaus der vollbesetzten Haupttribüne im Lohrheidestadion keinen Trost spenden. So musste sich die Studentin am Abend von ihren Großeltern aufmuntern lassen, die im Münsterland leben, um sich neu für den Einsatz in der Staffel zu motivieren. Nach dem Sieg im Alleingang bei den Landesmeisterschaften am vergangenen Wochenende hatte sich das Quartett der Startgemeinschaft Gomaringen - Schwäbisch Hall für den schnelleren der beiden Zeitendläufe am Sonntag qualifiziert. Kathrin Gebhardt als Startläuferin, eigentlich 100m-Sprinterin, lief erneut ein Zeit unter 60 Sekunden und wechselte auf Anja Bork. Danach übernahm Beerlage an vierter Stelle den Stab und lief die Stadion Runde in etwa 57 Sekunden. Auch Kerstin Marxen konnte als Schlußläuferin gegenüber dem Rennen bei den Landesmeisterschaften noch etwas Zeit gut machen, so dass für die Staffel die Uhr am Ende bei der neuen Bestzeit 3.45,66 Minuten gestoppt wurde. Diese Zeit ist eine Verbesserung gegenüber der Vorwoche um fast drei Sekunden und wurde von einer württembergischen Frauen-Staffel letzmals im Jahr 2004 unterboten, In der Endabrechnung der beiden Finalläufe bedeute dies den sechsten Rang.