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Süddeutsche Hallenmeisterschaften

Astrid Beerlage gewinnt zweimal Silber, Fabian Schreier und Marius Hepp mit der Staffel auf Platz vier.

Nachdem die Astrid Beerlage sich krankheitsbedingt in den letzten Wochen im Training nie voll belasten konnte, war die Frage vor dem Rennen, ob sie ein Rennen über 1500m durchstehen könnte. Dies gelang der Studentin mit gleichmäßigen Rundenzeiten zwischen 37 und 38 Sekunden sehr gut. Nachdem die Michelfelderin zu Beginn des Rennens selber die Initiative ergreifen musste und das Feld anführte, verschärften Julia Hämmer von der LG Limes Rems und Thea Heim von der LG Stadtwerke München nach zwei Runden das Tempo deutlich. Während Hämmer sich nach 1000m erneut absetzen konnte, gelang es Beerlage die Münchnerin zwei Runden vor Schluss zu überholen und ihr Tempo hochzuhalten. In der Schlussrunde verringerte sie dadurch den Abstand zur führenden Hämmer und gewann mit 4.40,00 Minuten und deutlichem Vorsprung zur Drittplatzierten Silber. Damit unterbot sie deutlich die B-Norm für die Deutschen Hallenmeisterschaften in Karlsruhe. Trainer Erich Quenzer ist zuversichtlich, dass es in den verbleibenden vier Wochen gelingt, das Stehvermögen noch deutlich zu verbessern und somit der Start bei dem nationalen Höhepunkt der Hallensaison möglich wird.
Traditionell bildeten die Staffelwettbewerbe in Sindelfingen den Abschluss der Meisterschaften. Dabei konnten Fabian Schreier und Marius Hepp von der TSG Schwäbisch Hall mit der 4x400m-Staffel zwar eine ordentliche Leistung abliefern, es gelang dem Quartett mit Robin Bürkle und Muhammet Tastekin von der TSG Heilbronn aber nicht über sich hinauszuwachsen. Nachdem Schreier als Startläufer mit 51,2 Sekunden an Position Drei wechselte, konnte Hepp erst als Vierter den Staffelstab übernehmen. Mit seinen fliegend gestoppten 53 Sekunden gelang es dem Mittelstreckler nicht, die Staffel weiter nach vorne zu bringen. Mit 3.29,39 Minuten reichte es auch in der Endabrechnung nur zum vierten Platz.
Besser lief es bei den Frauen der Startgemeinschaft Gomaringen-Schwäbisch Hall. Startläuferin Nadja Bork wechselte als zweite auf Astrid Beerlage. Diese konnte die zweite Läuferin der LG Neckar Enz nach ihrer ersten Runde überholen und mit fliegend gestoppten 58 Sekunden an Kerstin Marxen in Führung liegend übergeben. An den Positionen in diesem Zweikampf änderte sich auch nach dem dritten Wechsel auf Anja Bork zunächst nichts. In einer spannenden Schlussrunde musste Bork dann aber Daniela Ferenz von der LG Neckar Enz auf der Zielgerade noch passieren lassen so dass am Ende mit 3.53,38 Minuten und 28 Hundertstel Sekunden Rückstand der Titel denkbar knapp verpasst wurde. Die Staffel von der MTG Mannheim auf Platz drei kam dagegen erst 14 Sekunden später ins Ziel. Am Ende freute sich das Quartett aber über die Silbermedaillen, denn während Marxen und Beerlage schon ein Einzelrennen in den Knochen hatten, waren alle vier Läuferinnen von LG Neckar Enz frisch in die Staffel gegangen.


Hier ein paar Bilder aus Sindelfingen, der detaillierte Bericht folgt.