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Bronze bei DM

Mit der 4 x 400 Meter Staffel der Startgemeinschaft Gomaringen - Schwäbisch Hall gewinnt Astrid Beerlage bei den deutschen Juniorenmeisterschaften der Leichtathleten in Bremen in der Zeit von 3:50,02 Minuten die Bronzemedaille, keine 90 Minuten vorher belegte sie über 1500 m den siebten Platz.


Dabei war am Samstag noch unklar, ob sie überhaupt laufen könnte. Eine Magenverstimmung raubte ihr in der Nacht den Schlaf und beim Einlaufen quälten Sie noch starke Magenschmerzen. So kam es ihr entgegen, dass sich aus den beiden Vorläufen über 1500 m 12 der 14 Teilnehmerinnen für das Finale am Sonntag qualifizieren würden. Nachdem schon im ersten Vorlauf ein Bummelrennen gelaufen wurde, war die Aussichten trotzdem das Finale erreichen zu können gut. Das im Wettkampf freigesetzte Adrenalin ließ die Schmerzen vergessen und machte in einem ebenfalls langsamen zweiten Vorlauf erreichte sie mit 4:41 min als insgesamt Neunte sicher das Finale. Wenn auch nicht ganz schmerzfrei, so doch mit einem deutlich besseren Gefühl ging die 20-jährige Studentin dann am Sonntag an den Start. Auch hier wurde eher gebummelt, über die 1000 m Marke ging das geschlossene Feld mit einer Zwischenzeit von 3:15 min. Die folgende abrupte Tempoverschärfung des hochklassigen Feldes mit sechs EM- und WM-Starterinnen konnte Beerlage nicht ganz mitgehen. Die spätere Siegerin Corinna Harrer lief die letzte Runde in 58 Sekunden, aber auch die Michelfelderin konnte mit 64 Sekunden für die letzten 400 Meter ihre direkte Konkurrentin Lena Klaassen in die Schranken weisen und in 4:36,19 Minuten den siebten Platz erreichen.
Gut eine Stunde später musste Beerlage zusammen mit ihren drei Staffelkolleginnen aus Gomaringen erneut antreten. Startläuferin Nadja Bork übergab an vierter Stelle liegend das Staffelholz an Beerlage. Diese konnte durch einen guten Wechsel direkt auf den zweiten Platz vorlaufen. Im erneuten direkten Vergleich mit der Leverkusenerin Klaassen und mit fliegend gestoppten 55,7 Sekunden für die Stadionrunde behauptete sie diesen Platz und wechselte hinter den weit führenden Kölnerinnen zu Kathrin Gebhardt. Zwar musste Gebhardt die Staffeln von Leverkusen und Berlin an sich vorbeiziehen lassen sie übergab aber mit nicht zu großem Rückstand als Vierte an die Schlussläuferin Anja Bork. Diese konnte in einem sehr gutem Lauf Berlin erneut überholen, sodass die Staffel der Startgemeinschaft Gomaringen - Schwäbisch Hall als Dritte mit der Zeit von 3:50,02 Minuten den Zielstrich überquerte.

Diashow von der Meisterschaft auch unter
http://de.fotoalbum.eu/TSG_SHA_Leichtathletik/a621588/slideshow