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Bestzeiten macht der Mai..

Insgesamt 14 Athleten der TSG Schwäbisch Hall traten am vergangenen Wochenende auf der Laufbahn an. In Ellwangen konnten von den Schülern bis zu den Aktiven viele Starter am Samstag neue Bestzeiten aufstellen. In Darmstadt blieb Astrid Beerlage am Sonntag bei den deutschen Hochschulmeisterschaften hinter ihren Erwartungen zurück.

Die Schülerinnen und Schüler der TSG waren in der Mittelstrecke am Start und konnten allesamt ihre Bestzeiten deutlich steigern. In der Klasse M10 belegte Philipp Eisenmenger mit sehr guten 3:41,80 Minuten über 1.000 Meter Platz vier. Im gleichen Rennen erreichte Stefan Döring in 4:05,24 Minuten und Platz zwei in der Klasse M11. Über 800 Meter bei den Schülerinnen war Keesha Polk erneut die schnellste ihrer Altersklasse W10 und konnte nicht nur mit der Zeit von 2:45,44 sondern auch mit ihrem guten Laufstil überzeugen. In der Klasse W13 belegten Alexa Simon mit 2:36,83 Minuten und Julia Belschner mit 2:41,08 Minuten die Plätze drei und vier. Schade für das Trio, dass die drei, obwohl Keesha auch mit den dreizehnjährigen schon mithalten kann, bei den württembergischen Staffelmeisterschaften wegen des zu großen Altersunterschiedes nicht gemeinsam starten dürfen.
In den Sprintwettbewerben vertraten die Jugendlichen Fabian Schreier und Pia Bülau die TSG. Über die Stadionrunde musste sich Schreier gegen die Männerkonkurrenz behaupten und blieb als bester A-Jugendlicher mit sehr guten 51,14 Sekunden nur fünf Hundertstel hinter seiner Bestzeit. Über 200 Meter verfehlte Pia Bülau ihre Bestzeit mit 26,51 ebenfalls nur um sechs Hundertstel und war die beste B-Jugendliche in Ellwangen im gemischten Rennen mit älteren Starterinnen. Wenn sie es schafft auch in Konkurrenz mit stärkeren Läuferinnen locker zu bleiben, kann sie ihre Bestzeit schon bei den baden-württembergischen Meisterschaften in der nächsten Woche angreifen.

Über 1.500 Meter unterboten Florian Schäfer und Florian Fahrer ihre Bestzeiten. Bei den Aktiven belegte Schäfer Rang drei mit 4:20,58 Minuten, nachdem er lange Zeit in der Verfolgergruppe das Tempo machen musste. Fahrer zeigte sich deutlich stärker als in den Vorwochen und erreichte in der B-Jugend mit 4:37,34 Minuten den zweiten Platz. Die deutlichsten Leistungssteigerungen gelangen Marius Hepp und Jonas Mager im 800 Meter Lauf. Mit 1:59,84 Minuten blieb Hepp nicht nur zum ersten Mal unter zwei Minuten sondern verbesserte bei seinem dritten Rang in der Wertung der A-Jugend seine Bestzeit um über drei Sekunden. Mit sogar mehr als sechs Sekunden pulverisierte der Langstreckler Jonas Mager mit 2:02,36 Minuten seine bisherige Bestmarke auf dieser Distanz.
Das sportliche Highlight des Ellwanger Meetings war aber sicherlich der A-Lauf über 800m. Mit dem Letten Dimitrijs Jurkevics war ein Läufer mit einer Bestleistung von 1:46 Minuten am Start. Dabei waren in seinem ersten Saisonrennen Florian Bader, erstmals in der Aktivenklasse, und der A-Jugendliche Christian Döring. Das Rennen ging zügig los, da ein Tempomacher in der ersten Runde das Feld anführte. Bis zur Gegengerade der Schlussrunde konnten Bader und Döring in Sichtweite der Führenden bleiben doch dann musste Bader abreißen lassen. Döring, der in den vergangen Wochen erkrankt war, konnte mit guten 200 Metern zum Schluss die beste Zeit eines A-Jugendlichen erzielen und blieb mit 1:54,77 auch unter der Qualifikationsnorm für die deutschen Jugendmeisterschaften. Da Bader wegen Verletzungen in dieser Saison noch kein Rennen bestreiten konnte und im Training auch auf Ausdauerläufe verzichten muss, blieb die Uhr bei für ihn enttäuschenden 1:57,57 stehen. Mit der Routine von weiteren Wettkämpfen in den nächsten Wochen wird er aber sein Potenzial in dieser Saison noch besser ausschöpfen können. Jurkevics siegte unangefochten in 1:48,8 Minuten.

Wegen der Universiade im Herbst war das Starterfeld bei den deutschen Hochschulmeisterschaften in Darmstadt mit vielen Spitzenathleten der deutschen Leichtathletik gespickt. Doch nicht allein wegen der Konkurrenz konnte Astrid Beerlage nicht an die guten Leistungen beim Titelgewinn über 800m in der Halle im Februar anknüpfen. Sie fand von Beginn nicht richtig ins Rennen und machte die entscheidende Tempoverschärfung nach der ersten Runde nicht mit. So wurde es am Ende ein sechster Platz mit enttäuschenden 2:14,64 Minuten deutlich hinter der Siegerin Denise Krebs, mehrfache deutsche Meisterin, die in 2:10,54 min auch Hochschulmeisterin wurde.