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BW-Meisterschaften Aktive in Ulm

Man weiß gar nicht wo man anfangen soll, da Julian Haag, Christian Döring und Danny Schneider gleichermaßen ein homogenes Leistungsbild ablieferten und eine vorbildliche kämpferische Leistung zeigten. Einzig eine Medaille fehlte. Dieser kam Julian Haag am nächsten, er musste mit dem fünften Platz im 400m Lauf vorlieb nehmen. Auf Bahn zwei im schnelleren der beiden Zeitendläufe hatte er das Feld vor Augen, musste aber nach 200m bei merklichem Gegenwind bemerken, dass er möglicherweise hätte noch mehr forcieren sollen. Mit starkem Finish reduzierte er die Abstände auf seine Gegner und belegte den vierten Platz seines Zeitlauf und in der Gesamtwertung den sehr respektablen fünften Rang in 50.58 Sekunden. Damit bestätigte er seine Bestleitung; die erhofften 49 Sekunden sind nicht mehr weit entfernt. Es gewann Jammeh Omar von der MTG Mannheim in 48.76 Sekunden.

Glanzleistung von 800m Läufer Christian Döring, der im formal langsameren Lauf startete und deswegen das Feld ab dem Start anführte. 59 Sekunden in der ersten Runde sind nicht sehr schnell, aber „es kommt immer darauf an was man damit macht….“ Bereits auf der Gegengraden der zweiten Runde war diese Frage beantwortet: Tempo verschärft, starker Schritt, selbstbewusste Körperhaltung und Gegner abschütteln. Und genauso ging es bis in Ziel weiter. Souveräner Start – Ziel Sieg seines Zeitlaufs in 1.55.86 Minuten. Die Kollegen des sogenannten schnelleren Laufs mussten sich also sputen; wäre Döring in diesem Feld gelaufen, hätte er spekulativ den einen oder anderen Konkurrenten attackieren können. Meister wurde Tim Holzapfel, Unterländer LG.

Dritter im Bunde war Danny Schneider, wobei es für den über 40 Jähringen schon per se eine Ehre ist bei Landesmeisterschaften der „Aktiven“ starten zu dürfen. Anfang Juli sah es noch nicht nach einer Startzusage aus, zog er sich doch eine Muskelverletzung bei schnellen Tempoläufen zu. Er hatte vermutlich das stärkste Teilnehmerfeld um sich, angeführt von Marcel Fehr, LG Filstal, einem Langstrecker internationalen Formats. Fehr zog dann auch sofort kompromisslos an; während Schneider zunächst auf dem vierten Platz lief und eine Verfolgergruppe anführte. Rückwirkend vielleicht etwas zu schnell, nach einigen Runden hängte er sich dann auf sechster Position an diese Gruppe dran, konnte dieses Tempo aber nicht bis zum Ziel mitgehen. Es blieb jedoch bis zum Ende bei dieser Position und kam er mit seiner klasse kämpferischen Einstellung in beachtlichen 8.49.30 Minuten auf den sechsten Platz, während Fehr mir 8.07.98 Minuten als Sieger nichts anbrennen lies. 

©:CM