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Blue Sky - Blue Track - Meeting in Schondorf

Der Ausrichter SG Schorndorf hatte mit dem Namen Blue Sky und Blue Track Meeting nicht zuviel versprochen: Die neue blaue Bahn, die wie im Berliner Olympiastadion nicht nur optisch attraktiv sondern auch schnell ist. Den blauen Himmel gab es gratis - inclusive 34 °C. Tja, blau waren auch die Muskeln der Protagonisten, zumindest nach dem Rennen.

 

Footballer Junior Nkembi hat nach Absage der gesamten Saison den Focus auf den leichtathletischen Sprint gelegt und bereichert die Trainingsgruppe der TSG Schwäbisch Hall ungemein. Mit bekanntem fulminantem Antritt ist er immer gefühlter Beschleunigungssieger, muss aber im weiteren Rennen erkennen, dass auch 100m lang werden können. 11,35 Sekunden brauchte der sympathische 24 Jährige und ist damit minimal schneller als Julian Haag vor wenigen Tagen. Dieser wollte bei optimalem Sprintwetter eine weitere Schüppe drauflegen und Bestzeit rennen. Leider bekam der Jugendlich die volle Härte der Fehlstartregel zu spüren: ein Zucken zu früh und mit nachfolgender Disqualifikation war eine gute Chance die DM Qualifikationsnorm zu erfüllen verstrichen. Über 200m lief es dann besser und Julian bestätigte die tolle Leistung aus Besigheim in der Vorwoche. 22.96 Sekunden waren aber keine Verbesserung, immerhin aber doch der Sieg in der U20 und ein versöhnliches Ende.

 

Christian Döring und Christoph Müller wollten es über die Stadionrunde wissen: beide werden nur sehr wenige Starts in 2020 bestreiten können, deswegen gab Döring die Losung „all in“ aus. Schnell angehen, alles auf eine Karte setzen und hoffen, dass es am Ende gut geht. Soll heißen, dass kein verheerender Einbruch auf der Zielgeraden zu erleiden ist. Döring in diesem Jahr aus verschiedenen Gründen nicht ganz so spritzig-sprintschnell, startete couragiert ganz nach seinem Motto. Trotzdem hatte er vermutlich einige Zehntelsekunden liegen lassen müssen, um nach einem sehr beachtlichen Finish nur knapp über der angestrebten „50 er“ Zeit ins Ziel zu kommen. Zweiter Platz in 51.37 Sekunden und somit ca. eine Sekunde flotter als beim TSG Testwettkampf im Schenkenseestadion vor ca. 4 Wochen. Senior Müller, der Hitzerennen zwar nicht liebt, aber dennoch kann, hatte ein glückliches Händchen bei der Renneinteilung. Auch er konnte ordentlich durchziehen und in beachtlichen 58,93 Sekunden den einen oder anderen Jugendlichen hinter sich lassen. Die 4 TSG Athleten haben mit zusammen Stefan Döring eine effektive Trainingsgruppe gebildet, in die jeder seine Talente und Fähigkeiten produktiv einbringt: Trainer Quenzer freut es.

 

©:CM