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Baden-Württ. Meisterschaften Aktive & U18 in Ulm

Bei den Baden-Württembergischen Leichtathletik Landesmeisterschaften landete Keesha Polk von der TSG Schwäbisch Hall einen Doppelcoup. Zunächst stand der Flachsprint für die U18 Athletin auf dem Programm.  31 Mitbewerberinnen in 4 Vorläufen bewarben sich. Souverän gewann sie Vorlauf in persönlicher Bestzeit von 12,31 Sekunden und verbesserte ihren erst kürzlich aufgestellten Kreisrekord von 12,39 Sekunden. Nach kurzer Erholungsphase gleiches Szenario im Zwischenlauf: Explosiver Start, flüssiger Übergang in den Vollsprint und von Anfang an vorne. Dieses resultierte im Gewinn der 2. Runde und erneuter Bestleistung von 12,19 Sek.

Aber das war Keesha noch nicht genug, die tatsächlich einen richtigen Lauf hatte. Auch im Endlauf um den Titel dominierte sie von Anfang das Renngeschehen und steigerte sich nochmals. Wer im Training u.a. 8 x 120m abspulen kann, muss drei anspruchsvolle Wettkampfsprints nicht fürchten. Keesha Polk wurde auf der heißbegehrten 100m Strecke Baden-Württembergische Meisterin und 12.17 Sekunden bedeuten neuen Kreisrekord für alle weiblichen Klassen incl. der Frauenhauptklasse und sie löst damit den Uraltrekord  12.33 Sekunden von Karin Ostermeier aus dem Jahre 1979 ab.

Der Hürdensprint folgte tags darauf mit 37 Konkurrentinnen. Auch hier erwischte sie einen tollen Start sowie einen glatten fehlerlosen Verlauf über alle 10 Hürden. Natürlich, möchte man fast meinen, bedeutete auch diese Leistung von 14,10 Sekunden den Einzug ins Finale, Bestleistung und Verbesserung des Kreisrekords von Lea Wayss, WGL, aus dem Jahr 2012. Im Endlauf war dann aber Schluss mit Rekorden; nichts desto trotz konnte sie sich in famoser Zeit die Silbermedaille in 14.36 Sekunden ersprinten. Siegerin wurde die  internationale Ambitionen hegende Sharon Enow Abio aus Ludwigsburg. Auch wenn die noch 16 Jährige an Schallmauern wie z.B. die der 12 Sekunden über 100m anklopfte, kann man nicht sofort auf neue Rekorde hoffen; gut gerüstet für Süddeutschen- und Deutschen Meisterschaften ist die Untermünkheimerin jedenfalls.

Über 800m konnte Christian Döring in der Männerklasse die Meldedaten mit seiner Klassebestzeit des Vorjahres nicht ganz bestätigen. Nach Beendigung der Meisterschule in München, wo er ein hochkarätiges Training in exklusiver Trainingsgruppe absolvierte, hatte er den Übergang in den harten Berufsalltag des Industriemeisters noch nicht ganz verkraftet. Döring kam nie ganz ins Rennen und erreichte in 2:01.05 Minuten den 17. Platz, was etwas schade ist, da er gewiss doch viel mehr kann.

Selina Maurer in der wU18 lief ein taktisch kluges 800m Rennen und zeigte in der zweiten Rennhälfte bei schwülheißen Temperaturen klasse Tempohärte. Leider musste Sie einen großen Teil der zweiten Runde die Verfolgergruppe anführen, weil eine Läuferin vor ihr vor Schwäche stürzte. Geschickt konnte die Obersontheimerin die strauchelnde Läuferin umkurven und einen Zusammenprall verhindern, was natürlich Schwung und letztlich Zeit kostete. In 2:31.87 Minuten und den  13. Platz sehr gelungenes Rennen.

  ©:CM