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DM Jugend U20/U18 in Ulm

Im erst dritten Saisonrennen musste die 18 Jährige Hürdensprinterin mit eher geringer Wettkampfpraxis an den Start gehen. Während sie im Vorjahr in der U18 Altersklasse im Endlauf einen hervorragenden siebten Platz belegen konnte, war eine Finalteilnahme nicht realistisch. Eine gute Leistung und Erringen einer neuen Bestleistung über die zehn Hürden - nun in gestiegener Höhe entsprechend der Erwachsenenklasse eingestellt - war zweifellos der Anspruch. Bei schwül-warmer Witterung und noch trockener Bahn wurde sie dem vierten Vorlauf zugeteilt und erwischte einen guten Start, während neben ihr Anna Jablonski aus Glücksburg förmlich explodierte. Lange Zeit lag Keesha mit 4 weiteren Konkurrentinnen etwa auf gleicher Höhe hinter der erwähnten Jablonski. Rhythmisch wie immer und technisch verbessert konnte Sie Fehler des Frühsommers vermeiden, was sich auch bis zur 8. Hürde auszahlte. Dann ein kleiner Wackler mit Rumpftorsion, dann ein Rückfall des Körperschwerpunks. Das machte sich auch gleich im Renngeschehen bemerkbar. Zwei der bis dahin ebenbürtigen Läuferinnen zogen davon. So gewann die Glückburgerin diesen Vorlauf, später übrigens auch die deutsche Jugendmeisterschaft, während Keesha Polk auf Platz vier über die Zeitschnellsten-Regel in den Zwischenlauf aufrücken durfte. Die 14,75 Sekunden der flinken Hallerin waren nämlich Qualität genug um erneut sein Können beweisen zu dürfen. Im besagten Zwischenlauf war das dann aber so eine Sache: Gegenwind bescherte allen Athletinnen keine Vorteile und so kam es zwar zu keinem offensichtlichen Einzelfehler, aber irgendwie reichte es dann nicht für den Endlauf. 15.12 Sekunden waren klar langsamer als in der ersten Runde und nur Platz sechs. Einige Gegnerinnen konnten Sie zwar in der Gesamtwertung der beiden Zwischenläufe hinter sich lassen. Die Vorlaufzeit hätte genau zum Finaleinzug gereicht und die absolute deutsche Spitzenklasse liegt somit in Reichweite der TSG Athletin, die auch im kommenden Jahr in der U20 Startberechtigt ist. Ein ereignisreiches Halbjahr liegt hinter Keesha Polk und dabei ist der Leistungssport zwangsweise nicht immer an Nummer eins gesetzt. Mit der Gewissheit das Potential zu haben war sie in einer ersten spontanen Reaktion nach den Rennen mit sich im Reinen.

Für die die 3 x 1000m Staffel der Startgemeinschaft mit Gomaringen und Pliezhausen war Kolja Hildebrand für die Haller TSG mit dabei. Entscheidend konnte auch er das Terzett nicht nach vornebringen und so mussten sich die drei Mittelstreckler mit dem 14. Platz von 17 Staffeln begnügen. 

©:CM